Wer Wirkung will, wählt MLLV

Geschrieben am 09.02.2026
von kommunikation


Was der MLLV durchgesetzt hat – und warum das für die Personalratswahlen entscheidend ist

Personalratsarbeit entscheidet sich nicht in Sonntagsreden. Sie entscheidet sich dort, wo Schule konkret wird: bei Unterrichtsbesuchen, bei Arbeitsbelastung, bei Planbarkeit, bei Respekt. In den letzten Jahren hat der MLLV genau dort angesetzt, konsequent, beharrlich und mit messbaren Ergebnissen. Nicht durch Lautstärke, sondern durch Durchsetzungskraft.

Unterrichtsbesuche: Schluss mit Überraschung, Schluss mit Druck

Unterrichtsbesuche waren lange ein Reizthema. Zu oft verbunden mit Unsicherheit, Rechtfertigungsdruck und dem Gefühl, bewertet, statt begleitet zu werden. Heute gilt in München: Unterrichtsbesuche finden nicht mehr unangekündigt statt.
Sie können vereinbart werden und Lehrkräfte haben ausdrücklich die Möglichkeit, selbst ihre Schulleitung, ihren Schulrat einzuladen. Das ist keine Kleinigkeit. Das ist ein Paradigmenwechsel.
Denn professionelle Arbeit braucht Transparenz und Augenhöhe, keine Überfalllogik. Gute Schule entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch Vertrauen.

Schriftwesen: Weniger Papier, mehr Professionalität

Ein weiterer Durchbruch betrifft das amtliche Schriftwesen. Bei Unterrichtsbesuchen muss es nicht mehr routinemäßig vorgelegt werden. Es gibt keine Schablone für gutes Schriftwesen. Wie das Schriftwesen geführt wird, bestimmt jede Lehrkraft selbst! Eine Vorlage ist nur noch bei einem triftigen, begründeten Anlass vorgesehen. Das bedeutet konkret: Weniger Bürokratie, weniger Rechtfertigungszwang, mehr Konzentration auf das Wesentliche, nämlich den Unterricht. Ordner unterrichten keine Kinder.

Mobile Reserve: Planbarkeit ist kein Luxus

Die Mobile Reserve ist notwendig. Aber sie darf nicht zur Dauerbelastung werden. Auch Jahreseinsätze, die nicht an der eigenen Schule stattfinden, zählen nun als mobiles Jahr. Zu späte Informationen, kurzfristige Zuweisungen, Entscheidungen in den Ferien, all das hat Kolleginnen und Kollegen unter Druck gesetzt. Der MLLV hat diese Zustände nicht relativiert, sondern klar benannt, auf der Website, in Stellungnahmen und auch auf Instagram.
Planbarkeit ist keine Komfortfrage. Sie ist Voraussetzung für funktionierende Schulen und gesunde Lehrkräfte. Wer Flexibilität verlangt, muss Verlässlichkeit liefern.

München: Verbesserungen, die man spürt

Der MLLV arbeitet nicht abstrakt, sondern konkret. In München wurden unter anderem durchgesetzt:

  • ein städtisches Sonderprogramm zur Verbesserung der Raumakustik,
  • zusätzliche Gruppenräume für Inklusion in neu gebauten Lernhäusern,
  • eine Begrenzung der externen Nutzung von Schulräumen, Turnhallen und Freiflächen,
  • der Erhalt von Lehrerparkplätzen,
  • mehr staatlich geförderte Flächen bei Schulneubauten,
  • verbindlichere Standards in der Schulsozialarbeit,
  • sowie eine spürbare Reduzierung des Aufwands bei Grundschulzeugnissen.
  • SSB! Projekt an Grundschulen weitergeführt
  • Civis – Demokratiespiel für alle Mittelschulen
  • viele Projekte durch unsere MLLV-Bildungsstiftung unterstützt

Das sind keine Versprechen. Das sind Ergebnisse.

Haltung zeigen heißt Verantwortung übernehmen

Wer dem MLLV auf Instagram folgt, kennt den Ton: klar, manchmal unbequem, nie beliebig.
Nicht jeder Satz soll gefallen. Aber jeder Satz soll etwas verändern. Interessenvertretung heißt nicht, es allen recht zu machen. Sondern die Arbeit der Lehrkräfte ernst zu nehmen.

PR-Wahlen: Jetzt entscheiden, wer Schule gestaltet

Vom 23. bis 25. Juni 2026 wird gewählt.
Und diese Wahl entscheidet darüber, wer am Tisch sitzt, wenn es um Arbeitsbedingungen, Belastung, Schutz und Respekt geht. Ob Probleme verwaltet werden, oder ob sie gelöst werden. Der MLLV hat in den letzten Jahren gezeigt, was möglich ist, wenn man dranbleibt, fachlich sattelfest ist und sich nicht weg duckt, sobald es unbequem wird.

Wer will, dass sich im Schulalltag wirklich etwas ändert, wählt keine Symbolik. Er wählt Durchsetzungskraft.

Vom 23. bis 25. Juni 2026: MLLV wählen.